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Schadenersatz nach Sportunfall

Schadenersatz Sportunfall
Wer einen Sport ausübt, sollte den Versicherungsschutz gelegentlich überprüfen. Denn die finanziellen Folgen eines Sportunfalles können in die Millionen gehen.

Bei Sportunfällen können die Ansprüche gegen den Schuldigen in die Millionen gehen - vor allem, wenn das Unfallopfer längerfristig arbeitsunfähig ist. Es lohnt sich, gelegentlich mit seinem Versicherungsbetreuer zu überprüfen, ob man selbst und alle Familienmitglieder für alle Eventualitäten bei der Sportausübung hinreichend versichert ist. Eine Unterversicherung kann im Falle eines Falles zu katastrophalen finanziellen Folgen führen.

Haushaltsversicherung

Fast immer ist eine private Haftpflichtversicherung Bestandteil der klassischen Haushaltsversicherung. Mit dieser ist man dann im Normalfall auch für die Folgen eines Sportunfalls hinreichend gewappnet. Versichert sind in der Regel die Erwachsenen und im gemeinsamen Haushalt lebende, minderjährige oder in Ausbildung befindliche Kinder. Allerdings erlischt der Versicherungsschutz für die Kinder, wenn sie zu Hause ausziehen und ihren Hauptwohnsitz zum Beispiel am Studienort melden. Sportler, die Mitglied im Österreichischen Schiverband, im Alpenverein oder ähnlichen Vereinen und Organisationen sind, genießen ebenfalls Versicherungsschutz.

Schwieriger wird es, wenn der Schuldige sich aus dem Staub macht oder jemand selbst schuld ist an seinen Verletzungen. Wenn keine Alkoholisierung oder grobes eigenes Verschulden des Unfallopfers vorliegt, springt in solchen Fällen eine private Unfallversicherung für bestimmte Ansprüche ein.

Ein interessantes Angebot bietet der Österreichische Skiverband seinen Mitgliedern: Wird ein ÖSV-Mitglied bei einem Ski- oder Snowboardunfall durch einen Dritten verletzt und ist der schadenersatzpflichte Schädiger nicht, oder nicht ausreichend versichert, gewährt ihm die ÖSV-Versicherung einen Parallelschutz, so als wäre der Schädiger ebenfalls versichert. Die Ansprüche müssen allerdings zuvor gerichtlich geltend gemacht und ein Urteil erwirkt werden. Die Versicherungssumme beträgt in diesem Fall 500.000 Euro.

Rechtsschutz

Damit allfällige Ansprüche ohne Kostenrisiko rechtlich durchgesetzt werden können, macht eine ausreichende Rechtschutzversicherung für den privaten Bereich Sinn. Diese schließt in der Regel auch einen Strafrechtschutz mit ein - für den Fall, dass man im Zusammenhang mit einem Unfall strafrechtlich zur Verantwortung gezogen wird.

Rechtsanwälte
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