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12. Nov. 2020

Skilift: Ausstiegsbereich ist gegebenenfalls weich auszupolstern

Die Betriebsgefahr eines Schlepplifts manifestiert sich in besonderer Weise in dessen Ausstiegsbereich. Die Einhaltung jeder nach den Umständen möglichen Sorgfalt durch den Betreiber kann es erforderlich machen, gefährliche Hindernisse am Ende der Ausstiegsstelle mit weichen Materialien auszukleiden. Als der damals 12-jährige Kläger in der...

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Kategorien: Skirecht / Sportrecht

29. Okt. 2020

Kein Schadensersatz für Freerider

Vertretbare Verneinung der Haftung bei Risikosportart.                                        . Der Kläger verletzte sich bei der Fahrt mit...

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Kategorien: Skirecht / Sportrecht

28. Okt. 2020

Schiliftbetreiber muss Ausstiegstelle auch gegen "Nachlaufzeit" absichern

Die Betriebsgefahr eines Schlepplifts manifestiert sich in besonderer Weise in dessen Ausstiegsbereich. Die Einhaltung jeder nach den Umständen möglichen Sorgfalt durch den Betreiber kann es erforderlich machen, gefährliche Hindernisse am Ende der Ausstiegsstelle mit weichen Materialien auszukleiden. Als der damals 12-jährige Kläger in der...

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Kategorien: Skirecht / Sportrecht

29. Jun. 2020

Verkehrssicherungspflicht entfällt, wenn sich jeder selbst schützen kann

Umfang und Intensität von Verkehrssicherungspflichten richten sich vor allem danach, in welchem Maß der Verkehrsteilnehmer selbst vorhandene Gefahren erkennen und ihnen begegnen kann. Eine Verkehrssicherungspflicht entfällt, wenn sich jeder selbst schützen kann, weil die Gefahr leicht, also ohne genauere Betrachtung erkennbar ist. Welche...

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25. Jun. 2020

Canyoning-Touren-Unternehmer braucht Zustimmung des Waldbesitzers

Kommerzielle Veranstaltungen sind von der Benützung des Waldes zu Erholungszwecken, wofür es grundsätzlich keiner Zustimmung des Waldeigentümers bedarf, nicht erfasst. Der Beklagte bietet im Rahmen seines Unternehmens entgeltlich Canyoning Touren an, die er im Internet bewirbt. Die Durchführung dieser Touren erfolgt in Gruppen zu acht bis...

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Kategorien: Skirecht / Sportrecht

22. Jun. 2020

Unfallversicherung: Deckung bei Unfall infolge "erhöhter Kraftanstrengung" - Definition

Der Oberste Gerichtshof beschäftigt sich erstmals mit diesem „erweiterten Unfallbegriff“. Der Kläger erlitt beim „normalen“ Aufschlagen während eines Tennisspiels eine Bizepssehnenluxation. Er war bei der beklagten Versicherungsgesellschaft unfallversichert und begehrt Versicherungsdeckung. In Art 6 AUVB 2006 ist...

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28. Mai. 2020

Gefährliche Sportarten - Handlung auf eigene Gefahr - keine Veranstalterhaftung

Beim „Blobbing“ nimmt derjenige, der an einer solchen gefährlichen sportlichen Veranstaltung teilnimmt, das damit verbundene, in der Natur der betreffenden Veranstaltung gelegene Risiko, jedenfalls soweit er es kennt oder kennen muss, auf sich und handelt auf eigene Gefahr. Die in Betracht kommenden Gefahrenumstände sind mit dem...

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19. Mai. 2020

Plattformbetreiber – Löschung von Mountainbike-Routen

ine Eigentumsfreiheitsklage nach § 523 ABGB gegen den Betreiber einer Internetplattform für Mountainbiker, der einen Eintrag trotz Löschungsaufforderung aufrecht erhält, obwohl ihm vom Eigentümer mitgeteilt wurde,  dass das Befahren der veröffentlichten Route mangels Zustimmung unberechtigt erfolgt, ist zulässig. Die Beklagte...

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22. Apr. 2020

Indirekte Schäden durch Unfallversicherung nicht gedeckt

In der Unfallversicherung setzt das Vorliegen eines Unfalls im Regelfall eine Beeinträchtigung der körperlichen Integrität des Versicherten voraus. Der Kläger und sein Kletterpartner durchstiegen die Eiger-Nordwand. Als ein Stein, auf dem der Kläger mit den Frontalzacken seiner Steigeisen gestanden war, plötzlich ausbrach, stürzte er ins...

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Kategorien: Skirecht / Sportrecht

20. Apr. 2020

Riskante Sportarten - Aufklärungspflicht des Veranstalters auf typische Gefahren beschränkt

Am 19. 8. 2013 nahm der Kläger mit seiner Familie an einer vom Beklagten veranstalteten Bananenfahrt teil. Während der Fahrt kenterte die Banane, der Kläger fiel ins Wasser und verletzte sich im Bereich des Schädels und Gesichts schwer. Vermutlich schlug er mit seinem Gesicht auf dem Körperteil eines anderen Teilnehmers auf. Seine...

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22. Jan. 2020

Radfahrer in Einbahnstrassen

Ist für Radfahrer das Befahren einer Einbahnstraße gegen die Einbahnrichtung gestattet, darf ein Radfahrstreifen nur gegen die Einbahnrichtung befahren werden. Der Unfall ereignete sich in Wien auf dem in der Nebenfahrbahn des Stubenrings zwischen dem Oskar-Kokoschka-Platz und dem Julius-Raab-Platz befindlichen Radfahrstreifen. Am Beginn...

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20. Jan. 2020

Unfall auf Rennstrecke, Versicherungsschutz

Trainingsfahrten mit üblichen Motorrädern auf einer abgeschlossenen Rennstrecke im Rahmen einer Motorradveranstaltung zählen zur Sportausübung und damit zu den versicherten Gefahren des täglichen Lebens Der Kläger nahm mit seinem 180 PS starken Straßenmotorrad, das kein Kennzeichen trug,  im Rahmen einer Motorradveranstaltung auf einer...

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Kategorien: Skirecht / Sportrecht

13. Jan. 2020

Unterhaltspflicht für Spitzensportler

Bei angespannten finanziellen Verhältnissen ist es dem unterhaltspflichtigen Vater nicht zumutbar, die hohen Kosten für das Wettkampftraining seines Sohnes jahrelang zu tragen. Der Oberste Gerichtshof gab dem dagegen erhobenen Revisionsrekurs des Vaters Folge und stellte den Erstbeschluss wieder her. Der Senat wies darauf hin, dass eine...

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Kategorien: Skirecht / Sportrecht

18. Dez. 2019

Unfall auf gesperrter Rennstrecke: Schutzpflicht nur gegenüber Rennfahrer nicht gegenüber Unbefugten

Am Tag des Unfalls stand der Schilift wegen eines bei Flutlicht ausgetragenen Schirennens der Allgemeinheit nicht zur Verfügung. Der allgemeine Teil der Piste war von der Rennstrecke deutlich und ausreichend abgesperrt, Warnschilder waren aufgestellt. Der Kläger hatte von dem mit ihm befreundeten Obmann des zweitbeklagten Pistenhalters eine...

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Kategorien: Skirecht / Sportrecht

16. Dez. 2019

Pistensicherung: Windschutzzaun keine zu sichernde Gefahrenquelle

Die Klägerin stürzte auf der Skipiste, rutschte am Hang ab und prallte schräg gegen den am Pistenrand aufgestellten Windzaun. Dabei verfing sich ihr Anorak an einer wenige Milimeter vorstehenden Holzfaser, wodurch es zu einem Absplittern des Holzes kam und die Klägerin verletzt wurde. Die Ansicht der Vorinstanzen, dass der zur Gewährleistung...

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Kategorien: Skirecht / Sportrecht

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