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So gelingt die Betriebsübergabe


Beim Transfer von Vermögen, insbesondere bei der Übergabe von Unternehmen, werden oft in erster Linie steuerliche Aspekte diskutiert. Diese Vorgangsweise ist aber zu kurz gegriffen. Es spielen nämlich auch gesellschaftsrechtliche, gewerberechtliche und haftungsrechtliche Überlegungen ebenso wie familienrechtliche Aspekte eine wichtige Rolle.
Es gibt eine Reihe von Modellen, wie der Vermögenstransfer sowohl für den Übergeber als auch für den Übernehmer optimal gestaltet werden kann. Neben einer langsamen Übergabe mit sukzessiver Einbindung des Übernehmers in die Geschäftsführung besteht auch die Möglichkeit, das Unternehmen zu verpachten oder es gegen Leibrente zu übergeben. Dabei macht es natürlich einen Unterschied, ob eine Übergabe an Außenstehende oder innerhalb des Familienverbandes stattfindet. Bestimmungen des Ehe-, Erb- und insbesondere des Pflichtteilsrechts dürfen nicht übersehen werden.
Es ist auch von Bedeutung, ob es sich um ein Einzelunternehmen oder eine Gesellschaft handelt. Es kann durchaus vernünftig sein, die bestehende Firma umzugründen, um so einen optimalen Wechsel zu ermöglichen.
Jede Unternehmensnachfolge stellt einen Sonderfall dar. Generallösungen gibt es nicht. Widerrufsrechte müssen ebenfalls unbedingt geklärt werden.
Unternehmensübergaben sollten deshalb sorgfältig (oft auch längerfristig) geplant werden. Auch ein Scheitern ist - vor allem im Familienverband - einzukalkulieren. Daher sollte sich ein Unternehmer schon ab dem 60. Lebensjahr Gedanken zu dem Thema machen. Um Familienstreitigkeiten vorzubeugen, sollte er auch für den Fall eines plötzlichen, krankheitsbedingten Ausscheidens oder den Todesfall schon früh eine vorausschauende Regelung treffen.
Allseits zufriedenstellende Lösungen sind unserer Erfahrung nach meist das Ergebnis eines oft monatelangen Diskussionsprozesses mit Fachleuten. Gehen Sie das Thema also rechtzeitig an!


Wichtige Schritte bei der Übertragung von Firmen
l Betriebsübergabe ab dem 60. Lebensjahr planen
l Paket aus Steuer-, Erb- und Familienrecht schnüren
l Daher: Mehrere Spezialisten (Steuerberater, Anwalt) beiziehen
l Flexibel und geduldig bleiben, wenn der erste Versuch scheitert
l Lösung eher durch Diskussion als durch fixierte Planvorgabe

Rechtsanwälte
PICCOLRUAZ & MÜLLER

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