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Lösung für insolvente Druckerei in Bludesch

(ust) Der Fortbestand der insolventen Firma "Druck & Präsentation GesmbH" (Bludesch) ist gesichert.

Wie der Masseverwalter, der Bludenzer Rechtsanwalt Dr. Stefan Müller, gegenüber der NEUEN erklärte, werde die Druckerei von einem Vorarlberger Interessenten aus der Branche übernommen. Mit Gründung einer Auffanggesellschaft würden der Betriebsstandort und die noch vorhandenen 13 Arbeitsplätze (bei Konkurseröffnung waren es 16) gesichert. Der künftige, neue Eigentümer wolle den Personalstand sogar noch aufstocken, so Müller. Die jetzt gefundene Lösung soll bei der Prüfungstagsatzung am kommenden Donnerstag (16. Juli) von den Gläubigern abgesegnet werden.

Mit angemeldeten Verbindlichkeiten in Höhe von 19 Millionen Schilling (festgestellt wurden nur 16 Millionen Schilling) war Anfang Juni das Konkursverfahren eröffnet worden. Müller rechnet mit insgesamt rund 4,5 Millionen Schilling für die Masse – bestehend aus 2,5 Millionen Schilling an Außenständen, 1 Million Schilling Erlös für den Maschinenpark sowie 1 Million Schilling aus bearbeiteten Aufträgen. Damit würde rein rechnerisch eine Quote von über 25 Prozent erreicht.

Der Masseverwalter betonte, daß sich die insolvente Firma „trotz schlechter Ertragslage eine gute Marktposition aufgebaut“ habe. Die Mitarbeiter seien nicht nur qualifiziert, sondern auch sehr kreativ. Allerdings sei eine „Sanierung aus eigener Kraft kaum möglich“.

Neue, 11.07.1998

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